Vitamin D Mangel - ein weit verbreitetes Phänomen

Vitamin D ist besonders in den Wintermonaten in aller Munde. Man geht davon aus, dass Vitamin D nicht nur die Knochen und Zähne wartet und stärkt, sondern auch unsere Muskeln und unser Immunsystem unterstützt.

Häufig wird Vitamin D als „Sonnenvitamin“ bezeichnet. Dabei ist Vitamin D gar kein „echtes“ Vitamin, sondern ein Hormon. Es kann vom Körper bei genügend Sonneneinstrahlung selbst produziert werden. Tatsächlich werden nur 10-20% unseres Vitamin D Bedarfs, wie bei anderen Vitaminen, über die Nahrung aufgenommen. Die restlichen 80-90% des Bedarfes an Vitamin D generiert der Körper selbst, in dem er UVB-Strahlen über die Haut aufnimmt.

Wann ist Vitamin D Hochsaison?

Eine ausreichende Aufnahme von Vitamin D über die Haut setzt natürlich Sonnenkraft voraus. In unseren Breitengeraden stoßen die Sonnenstrahlungen in Wintermonaten in einem zu niedrigen Winkel auf die Erde und die Aufnahme von Vitamin D wird erschwert.

In sonnenärmeren Ländern hat sich die Natur auch hierfür etwas ausgedacht: Hellere Haut ist aufnahmebereiter für UVB-Strahlen und kann somit mit weniger Sonne mehr Vitamin D produzieren. Allerdings ist sie demnach auch empfindlicher für die negativen Auswirkungen von Sonneneinstrahlung. Es gilt, achtsam mit dem Genuss der Sonne umzugehen.

Die Hochsaison in Deutschland, um genügend UVB-Strahlen aufzunehmen, liegt zwischen April und September. In dieser Zeit heißt es also: Hemdsärmel hochkrempeln und Mittag zum Beispiel auf der sonnenbeschienen Parkbank verbringen.

Wenn unser Körper es dennoch nicht schafft, genügend Vitamin D zu produzieren, um uns durch den Winter zu bringen, kann es zu einem Mangel kommen.

Wie entsteht ein Mangel an Vitamin D?

Es gibt viele Faktoren, die einen Vitamin D Mangel hervorrufen oder intensivieren können. Wir haben hier einige für Sie aufgelistet:

Haut verdeckende Kleidung. Sie müssen auf keinen Fall Oberkörperfrei durch den Sommer gehen, um genügend Vitamin D zu sammeln. Freie Unterarme, Hände und Gesicht sind schon ausreichend Fläche, um den Bedarf zu decken.

Der Aufenthalt in geschlossenen Räumen. Wenn Sie jeden Tag 9 Stunden im Büro sitzen und erst bei Sonnenuntergang nachhause gehen, kann der Körper möglicherweise nicht genug Vitamin D produzieren. Schon 15 min Sonneneinstrahlung am Tag sollen helfen. Wie wäre es mit einem Lunch im Freien?

Hoher Lichtschutzfaktor. Sie müssen sich nicht zwischen Hautkrebs oder Vitamin D entscheiden. Wenn Sie eine Sonnencreme mit geringerem Lichtschutzfaktor benutzen, müssen Sie zwar etwas häufiger nachschmieren, aber ihr Körper kann ausreichend Vitamin D produzieren.

Auch interessant zu beachten ist, dass Schwangere und Kinder einen erhöhten Bedarf an Vitamin D haben. Natürlich gibt es Vitamin D inzwischen auch in Tabletten oder Tröpfchen-Form. Diese können aushelfen, wenn wir es mal nicht schaffen, uns genügend mit Sonne zu versorgen.

Verdacht auf Vitamin D Mangel – was jetzt?

Natürlich ist wie in den meisten Fällen Vorsicht besser als Nachsicht. In unserer modernen Welt ist es uns aber häufig nicht möglich, unseren Körper mit ausreichend UVB-Strahlen zu versorgen. Wir rennen von Meeting zu Meeting, haben nur wenig Urlaub im Jahr und es ist schon schwierig, den Apfel am Tag nicht zu vergessen. Ein Großteil der deutschen Bevölkerung soll unter einem Vitamin D Mangel leiden. Wir haben gemeinsam mit Ärzten einen Vitamin D Test entwickelt, der Aufschluss über einen möglichen Mangel gibt.

Gerne informieren wir Sie unverbindlich über unseren Vitamin D Test. Nutzen Sie einfach unser Kontaktformular und gehen Sie den ersten Schritt Richtung gesundes Leben.

Auf Anfrage nennen wir Ihnen auch mit unseren Tests vertraute Ärzte oder Heilpraktiker in Ihrer Nähe.

Oder rufen Sie uns direkt an: 06151 666 80 00