Die physiologische Stressreaktion des Körpers

An der Fähigkeit des Körpers, auf Stress angemessen zu reagieren, sind neben den Hormonen der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (insbesondere Cortisol) auch die Neurotransmitter Serotonin, GABA und Glutamat sowie die Katecholamine Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin wesentlich beteiligt.

Die hormonelle Stressachse

Als erstes werden die Katecholamine aus dem Nebennierenmark sezerniert. Kurz darauf wird die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse aktiviert: Aus dem Hypothalamus wird Kortikoliberin (Corticotropin Releasing Hormon – CRH) ausgeschüttet. Dieses stimuliert die Sekretion von Kortikotropin (Adrenocorticotropes Hormon – ACTH) aus dem Hypophysenvorderlappen, welches wiederum die Sekretion von Cortisol aus der Nebennierenrinde anregt. Die Regulierung der Spiegel der einzelnen Botenstoffe findet bei jedem Schritt dieser Reaktionskette mittels negativer Feedback-Hemmung statt.

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